Wasseranalysen
Allgemeine Beurteilung des Trinkwassers
Die Ergebnisse zeigen, dass es sich um Wasser vom Typ normal erdalkalisch, überwiegend hydrogencarbonatisch handelt, dessen Gesamthärte von 18,7°dH dem durch das Waschmittelgesetz festgelegten Härtebereich „hart“ entspricht.
Die Werte für Natrium, Kalium, Nitrat, Chlorid und TOC (gesamter organischer Kohlenstoff, Summenparameter für organische Substanz) liegen im Normalbereich. Atrazin und Desethylatrazin sind nicht nachzuweisen. Der PSM-Grenzwert ist damit eingehalten.
Der Sauerstoffgehalt ist ausreichend hoch. Eisen, Mangan, Arsen und Ammonium sind nicht bzw. nur in unbedeutender Menge nachzuweisen.
Die Untersuchung auf chemische Parameter der Anlage 2 der Trinkwasserverordnung ergibt – soweit untersucht – keinen Grund zur Beanstandung.
Auch die Grenzwerte der Anlage 3 der TrinkwV sind – soweit untersucht – eingehalten.
Der Vergleich mit den bislang erhaltenen Ergebnissen ist ohne Besonderheit. Der Chemismus ist insgesamt konstant.
Die mikrobiologischen Befunde sind einwandfrei.
Korrosionschemische Beurteilung
Mit einer Calcitlösekapazität von – 13 mg/l CaCO3 liegt das Wasser im Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht und die Forderung der Trinkwasserverordnung ist eingehalten.
Aus korrosionschemischer Sicht können außer verzinktem Stahl grundsätzlich alle im Verteilungsnetz und in der Trinkwasserinstallation üblichen Werkstoffe eingesetzt werden. Im Falle von Edelstahlplattenwärmetauschern, die mit Kupfer hartgelötet sind, sollte beim Hersteller abgeklärt werden, ob sie unter den gegebenen Umständen eingesetzt werden können.