28.03.2024

Strompreisanpassung zum 01.05.2024

+++ Strompreisan­pas­sung bei den Stadtwerken +++

+++ Jahres­durch­schnittspreis immer noch gün­stiger als 2023 +++

Die Stadtwerke Din­golf­ing sehen sich gezwun­gen, ihren Strompreis anzu­passen. Damit reagiert der Energiev­er­sorg­er auf uner­wartete Verän­derun­gen im reg­u­la­torischen Umfeld der Branche. Kun­den zahlen im Ver­gle­ich zu 2023 aber immer noch im Jahres­durch­schnitt einen Cent weniger pro Kilo­wattstunde.

Zum 1. Mai 2024 wird der Strompreis für Kun­den der Stadtwerke Din­golf­ing ansteigen. Diese Anpas­sung ist vor allem deshalb nötig, weil der im Okto­ber angekündigte Zuschuss der Über­tra­gungsnet­zent­gelte für das Jahr 2024 seit­ens der Bun­desregierung gekappt wurde.

Ursprünglich war geplant, dass die Ampel-Koali­tion Über­tra­gungsnet­zent­gelte mit ins­ge­samt 5,5 Mil­liar­den Euro sub­ven­tion­ieren würde. Allerd­ings entsch­ied die Bun­desregierung im Dezem­ber auf­grund des Haushalts­de­fiz­its, die geplanten Zuschüsse ersat­z­los zu stre­ichen. Als Kon­se­quenz davon haben die großen Über­tra­gungsnet­z­be­treiber ihre Net­zent­gelte mehr als ver­dop­pelt, von 3,1 auf 6,4 Cent pro Kilo­wattstunde. Auch die Tat­sache, dass genau­so kurzfristig zum Jahre­sende die §19 Strom-NEV Umlage um 0,286 Ct/kWh (brut­to) ange­hoben wurde, belastet alle Energiev­er­sorg­er.

Jährlich­er Grund­preis bleibt unverän­dert

Für die Stadtwerke Din­golf­ing bedeutet dies, dass nach den Preis­senkun­gen zu Jahres­be­ginn nun wieder etwas nach oben kor­rigiert wer­den muss. „Dieser Zuschuss der Regierung war ein erhe­blich­er Kalku­la­tions­be­standteil für die deutschen Verteil­net­z­be­treiber und somit auch für die Stadtwerke Din­golf­ing“, erk­lärt Geschäfts­führer Robert Hei­der: „Durch diese unvorherge­se­henen Maß­nah­men der Bun­desregierung sehen wir uns lei­der gezwun­gen, unsere Preise anzu­passen.“

Die Anpas­sung tritt zum 1. Mai 2024 in Kraft, Kun­den der Stadtwerke wer­den rechtzeit­ig über die Änderun­gen per Anschreiben informiert.

Let­ztlich gilt für die Stromkun­den der Stadtwerke nun wieder der Preis des Vor­jahres. Nach­dem der Arbeit­spreis zum 1. Jan­u­ar um drei Cent je Kilo­wattstunde gesunken war, wird dieser um drei Cent auf das Niveau von 2023 ange­hoben. „Unterm Strich zahlen unsere Kun­den damit im Jahres­durch­schnitt immer noch einen Cent weniger als im Vor­jahr. Auch der jährliche Grund­preis bleibt weit­er auf unverän­dert niedrigem Niveau“, erk­lärt Robert Hei­der.

Stadtwerke nach wie vor gün­stiger Anbi­eter

Schon länger sind die Strompreise in Deutsch­land am Steigen. Bin­nen der let­zten 15 Jahre haben sich diese laut Mark­t­forsch­er fast ver­dop­pelt. Der Preis pro Kilo­wattstunde lag zu Beginn das Jahres 2024 durch­schnit­tlich bei 38 Cent pro Kilo­wattstunde. Der gün­stig­ste Preis der Stadtwerke beträgt ab 1. Mai 32,99 Cent pro Kilo­wattstunde. Der Grund­ver­sorgungstarif erhöht sich ana­log auf 34,99 Cent pro Kilo­wattstunde.

„Geschäfts­führung und Auf­sicht­srat der Stadtwerke bleiben bestrebt, kosten­ef­fiziente Lösun­gen anzu­bi­eten und die Auswirkun­gen des Mark­tes auf unsere Kun­den so ger­ing wie möglich zu hal­ten“, erk­lärt Geschäfts­führer Josef Maidl. „Wir danken unseren Kun­den für ihr Ver­ständ­nis in dieser Angele­gen­heit.“

Für weit­ere Infor­ma­tio­nen ste­hen die Mitar­beit­er der Stadtwerke gerne zur Ver­fü­gung.

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