Icon Störfall Telefonnummer Störfall Nummer: 08731 50 60-0

Aktuelles

23.02.2021

Warnung vor aktuell unlauterer Telefonwerbung

Dingolfing, 19.03.2021

 

Warnung vor aktuell unlauterer Telefonwerbung – 250.000,00 € Bußgeld

 

Am 11.02.2021 hat die Bundesnetzagentur gegen den Energieversorger „mivolta GmbH“ in München wegen gesetzeswidriger Werbung eine Geldbuße von 250.000,00 € verhängt. Dabei hatte die mivolta GmbH nicht nur Letztverbraucher von Strom und Gas angerufen und am Telefon beworben, ohne dass die angerufenen Personen vorher ihre ausdrückliche Einwilligung zu einem solchen Telefonanruf erteilt hatten (= Kaltakquise), sondern die Anrufer meldeten sich mit Phantasienamen, gaben sich als Behördenvertreter aus, erklärten, im Auftrag der Bundesnetzagentur anzurufen, oder behaupteten, Mitarbeiter des örtlichen Stadtwerkes zu sein oder aber zumindest mit dem örtlichen Stadtwerk zusammenzuarbeiten.

Auch wurden hunderten von Verbrauchern Verträge „untergejubelt“, obwohl diese am Telefon geäußert hatten, gar keinen Vertrag mit der mivolta GmbH abschließen zu wollen.

Im Rahmen solcher gesetzeswidriger Telefonwerbung, die auch viele andere Drittanbieter betreiben, wird oft auch erklärt, mit einem Versorgerwechsel könnten mehrere hundert Euro pro Jahr eingespart werden. Tatsächlich zeigt sich aber nach einem Wechsel, dass dann die Jahresstromkosten weit höher sind als im Rahmen der bisherigen Belieferung.

Deshalb weist die Stadtwerke Dingolfing GmbH ausdrücklich darauf hin, dass diese keine Telefonwerbung für ihre Produkte betreibt, keine Dritten mit einer solchen Telefonwerbung beauftragt haben und derartige Telefonwerbung von Drittanbietern sehr oft nicht nur rechtswidrig ist, sondern dabei sehr häufig auch täuschende Aussagen von der anrufenden Person gemacht werden, um einen Versorgerwechsel zu erreichen.

Die Stadtwerke Dingolfing GmbH ratet im Einklang mit Verbraucherschützern dazu, solche Werbeanrufe entweder gleich zu beenden mit dem Hinweis darauf, es möge doch erst einmal ein entsprechendes Angebot per Post zugesandt werden. Oder es sollte auf jeden Fall zunächst nach dem Namen und der Adresse des anrufenden Unternehmens sowie dessen Telefonnummer gefragt und diese Angaben notiert werden. Auf keinen Fall sollte im Rahmen einer solchen Telefonwerbung die eigenen Zählernummer mitgeteilt oder am Telefon mündlich ein Vertrag abgeschlossen werden. Höchste Vorsicht ist geboten, wenn der Anrufer erklärt, dass ein Teil des Telefonats aufgezeichnet werden soll. Telefonmitschnitte dienen nämlich in diesen Fällen nur dazu, durch geschickte Fragestellungen und jeweils kurze „Ja-Antworten“ der angerufenen Person zu einem Vertragsabschluss zu kommen. Solche Telefonmitschnitte werden dann auch gegen den Einwand des Kunden verwendet, er habe am Telefon keinen Vertrag geschlossen.

Sollte tatsächlich am Telefon doch ein Vertrag abgeschlossen worden sein, besteht ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Diese Frist beginnt erst mit Erhalt der schriftlichen Widerrufsbelehrung mit Widerrufsformular durch den neuen Versorger. Der Widerruf sollte per Einschreiben/Rückschein erklärt werden, um dessen Zugang beim neuen Versorger beweisen zu können. Ist die Widerrufsbelehrung – was häufig der Fall ist – nicht ordnungsgemäß, besteht sogar eine Widerrufsfrist von 1 Jahr und 2 Wochen!

Sehr gerne steht die Stadtwerke Dingolfing GmbH ihren Kunden für Rückfragen bezüglich solcher Werbeanrufe im Zusammenhang mit einem Versorgerwechsel unter der Telefonnumer 08731 5060117 zur Verfügung. Denn bei der Stadtwerke Dingolfing GmbH gibt es meistens günstigere und vor allem seriöse Tarife, ganz im Gegensatz zu denjenigen, die bei der rechtswidrigen Kaltakquise beworben werden. 


Zurück zur Übersicht.